Spielhallen sind besorgt wegen Internetcasinos

Die Deutschen haben laut einer Untersuchung der Länder 2013 über 70 Milliarden € bei Glücksspielen eingesetzt. Um etwa 2/3 der Summe, 48 Milliarden Euro wurden im staatlich regulierten Markt gespielt. Besonders der Markt für Onlineglücksspiel wächst rasant. So verspielten die Bundesbürger 2013 17 Milliarden Euro im Web, das ist mindestens dreimal so viel wie 2011. Es wandern auch immer mehr Spieler aus den Spielhallen ins Web. Von den Internet Casinos ist allerdings ein grosser Teil in Deutschland illegal. Georg Stecker, Sprecher des Vorstandes des Dachverbandes der deutschen Automatenwirtschaft ist der Meinung, dass dieser Trend schon lange mit Besorgniss beobachtet wird und er meint, dass es eigentlich logisch ist, dass mehr und mehr der Zocker das Internet bevorzugen, wenn der Gesetzgeber das Spielen vermiest, da etwa die Öffnungszeiten der Spielhallen mehr und mehr verkürzt werden oder es dort verboten ist, Kaffee oder Softdrinks auszuschenken.

So wandern immer mehr Zocker ins Web ab, wo es seiner Meinung weder wirksamen Spielerschutz odersoziale Kontrolle gibt. Es ist allerdings schwer, das Geldspiel im Internet zu unterbinden. Eine Blockierung von Zahlungsströmen,Payment-Blocking genannt, scheitert am Datenschutz. So fordert die deutsche Automatenwirtschaft, dem illegalen Glücksspiel in Internet-Casinos mit legalen und im Sinne des Spielerschutzes regulierten Alternativen entgegen zu treten. Wichtig ist hier etwa eine gesetzliche Basis für das Online-Glücksspiel mit qualitativen Mindeststandards für den Spielerschutz,. Auch sollte die Überrregulierung des gewerblichen Automatenspiels in Deutschland überarbeitet werden. Diese sollte das Spielverhalten der Bundesdeutschen in legale Bahnen zu lenken aber zur Zeit bewirkt sie genau das Gegenteil, sie treibt Zocker ins illegale Spiel im Internet.