Mehr Auflagen für Spielhallenbetreiber

Für die Spielhallenbetreiber in NRW wird die Luft zusehends dünner. Im letzten Jahr wurde der neue Glücksspielstaatsvertrag mit dem Ziel, die Spielsucht einzudämmen unterschrieben. Diese neue gesetzliche Regelungen wird den Betrieb der Hallen deutlich einschränken. Einerseits werden durch die Verordnung die Sperrzeiten der auch gerne Groschengräber Hallen genannten Spielstätten eingeschränkt. Es wird das Spielen zwischen 1 und 6 Uhr verboten—, das ist zwar auch schon zur Zeit verboten aber mit Ausnahmegenehmigung erlaubt und diese wird nicht mehr erteilt.

slotgames Mehr Auflagen für SpielhallenbetreiberEine weitere Neuerung sind die Abstandsregelungen, die besagt, dass mehrere Casinos in kurzen Abständen nebeneinander schon bald nicht mehr erlaubt sind und es muss auch e.in Abstand von mindestens 350 Metern zu Kindergärten und Schulen eingehalten werden. Auch den Mehrfachkonzessionen soll es an den Kragen gehen und so soll der Trend zu immer größeren Spielhallen mit mehreren Eingänge und auch Hallen, die mehrere Konzessionen benötigen, unterbunden werden.

Zur Zeit dürfen pro Konzession zwölf Geräte aufgestellt werden und wer etwa wer die dreifache Erlaubnis hat, kassiert dann auch dreifach. Weiters soll das Erscheinungsbild der Spielhallen verändert werden. So muss der Begriff Casino durch Spielhalle ersetzt werden und es muss auch ein Sozialkonzept eingereicht werden, in dem der Betreiber beschreibt, was er gegen Spielsucht unternimmt. Für dieses Gesetz ist eine Übergangsfrist von bis zu fünf Jahren vorgesehen und in dieser Zeit wird das Ordnungsamt zur Zeit aber nicht aktiv werden. Die bestehenden Betreiber genießen Bestandsschutz und müssen zunächst einmal nichts ändern, meint der Gesetzgeber. Es ist aber anzunehmen, dass immer mehr Spieler in Online Casinos Ihr Glück versuchen werden!